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| ISBN: 3423050012 ISBN: 3423050012 ISBN: 3423050012 ISBN: 3423050012 | ||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||
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Max
Frisch
I) Der Autor:
Max Frisch wurde am15.5.1911 als Sohn eines Architekten in
Zürich geboren. Ursprünglich studierte er Germanistik, wurde aber dann
Architekt. Nach einer Studienreise nach Amerika und Mexiko 1951/52 wandelte er
sich zum freier Schriftsteller. Er unternahm auch viele andere Reisen, auch in
die ehemaligen östlichen Diktaturländer.
Thornton Wilder und Bert Brecht waren seine offenbaren
Vorbilder, wobei die bedeutenste Lebensbegegnung das Zusammentreffen mit
zweiterem in Zürich war.
In Anerkennung der literarischen Leistung und seines
Strebens nach einer menschenwürdigen Welt wurde Frisch 1976 der
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
Frisch lebte als an den humanen und sozialen Problemen der
Gegenwart scharf und kritisch beobachtend teilnehmender Autor bis 1991 in seiner
Vaterstadt Zürich.
II) Seine Werke:
Der literarische Durchbruch gelang ihm 1945 mit dem
Erzählband "BIN ODER DIE REISE NACH PEKING" und dem Hör- und
Schauspiel "NUN SINGEN SIE WIEDER" (1946), das die Schrecken des Krieges
oratoriumshaft gestaltet.
Aus der Fülle seiner Werke, die häufig um die
Frage der Identität und der Schuld des Menschen kreisen, die private
Existenz des einzelnen betonen und gleichzeitig die Scheinhaftigkeit der
bürgerlichen Umwelt durchleuchten, erlangten einige große Beachtung,
etwa die Romane "STILLER" (1954), "HOMO FABER" (1957) und "MEIN NAME SEI
GANTENBEIN" (1964), in denen Ablehnung und Annnahme des eigenen Ich Zentralthema
sind; ferner die Dramen "BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER" (1958), "BIOGRAPHIE"
(1967) und "ANDORRA" (1961), in welchen er das Thema des Vorurteils
exemplifiziert.
In den letzten Jahren veröffentlichte Frisch zahlreiche
autobiographische Arbeiten, oft in Form von Tagebüchern. Diesen Charakter
haben auch die Erzählungen "MONTAUK" (1975), "DER MENSCH ARBEITET IM
HOLOZÄN" (1979) und "BLAUBART" (1982).
Seine Werke liegen in zahlreichen Ausgaben vor, die auch
weniger bekannte Texte enthalten, z.B.: "DIE CHINESISCHE MAUER" (1947), "GRAF
ÖDERLAND" (1951), "DON JUAN oder die LIEBE ZUR GEOMETRIE" (1953) etc.
1978 erschienen "DREI SZENISCHE BILDER".
"BIEDERMANN U. DIE BRANDSTIFTER":
Dieses Werk wurde 1958 uraufgeführt (in Zürich).
Das Stück trägt den Untertitel "Ein Lehrstück ohne Lehre". Es ist
eine satirische Komödie, in der ein biederer Bürger sich aus Angst
Brandstiftern ausliefert, die es darauf anlegen, seine Welt zu zerstören.
Das Geschehen wird von einem Chor der Feuerwehrmänner tragikomisch
kommeniert - eine Travestie des antiken Chores.
Weitere Werke: "JÜRGEN REINHARDT"
(1934)
"ANTWORT AUS DER STILLE" (1937)
"DIE SCHWIERIGEN" (1943)
"SANTA CRUZ" (1944)
"VERSUCH EINES REQUIEMS" (1946)
"ALS DER KRIEG ZU ENDE WAR"
(1947)
"EIN SPIEL" (1967)
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